Rapporti tra opera e fruitore nelle origini dell’installazione sonora (1900–1966)
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Abstract
Ein Merkmal, das die Klanginstallation als Gattung definiert, ist die Beteiligung des Zuschauers an dem Werk: Er nimmt, nachdem er in den Raum des Werkes eingetreten ist, eine aktive Rolle an. Das Werk erhält dadurch eine theatralische und erfahrungsgestaltende Dimension, eine zunächst über den Raum definierte Kunst erschließt die Zeitlichkeit. Dieser Beitrag analysiert die theatralische Dimension, das heißt die "modale Struktur" der Klanginstallationen aus der ersten Periode der Gattung bis 1967 (sowohl interaktive, als auch nicht-interaktive Werke). Die Analyse zeigt verschiedene Modelle von Theatralität für die ersten Jahre der Gattung, welche die Vielfältigkeit der Wurzeln der Gattung spiegeln. Gemeinsam ist diesen Experimenten, dass sie die Beteiligung des Zuschauers anstreben: eine Strategie, dessen Ursprünge in der Ästhetik und in den Experimenten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegen, aber seit 1955 deutlich hervortritt.